Dunek:

Herkunft: Die Dunektaube ist sehr eng mit der mazedonischen Drehtaube verwand. Ein entscheidendes Merkmal ist aber, dass der Dunek wie er allgemein genannt wird keine Bestrümpfung der Beine zeigt.Das Verbreitungsgebiet liegt mehr im türkischen und  kosovarischen Raum. In Deutschland ist die Taube sehr gut verbreitet und wird auch im DFC geflogen. Die Tauben werden überwiegend als Schwarzschecken gezüchtet.

Flugstil: Da wie bereits angesprochen die Dunektauben sehr eng mit den mazedonischen Drehtauben verwand sind  werden die Dunek auch wie die Maze trainiert. Der Flugstil unterscheidet sich aber gewaltig. Die Dunektaube steigt sehr schnell auf und reagiert auch sehr zuverlässig auf die Dropper.

Der Sturz kann fast aus jedem Winkel erfolgen darf aber nicht zu flach sein. Die schönsten Drehungen um seine Körperachse zeigt ein gut trainierter Dunek aber aus einem Sturzwinkel von 90°.  Die Drehungen sollten möglichst mit offenen Flügeln vorgetragen werden, sodaß man glaubt eine fliegende Untertasse zu sehen. Die Strecke der Drehungen ist dabei entscheidend, aber natürlich auch die sauberen Drehungen, schnelle Drehungen wirken dabei rein optisch viel eleganter. Die Tauben zeigen in der Sturzfase Drehfiguren wie Propeller, Schraube die sowohl links und dann im Wechsel auch rechts herum erfolgen können. Angestrebt sind schnelle offene Drehungen.

Zucht, Haltung, Training und Fütterung wie bei den mazedonischen Drehtauben beschrieben.